Dr. Andre Baumann freut sich, dass der Ausbau von Photovoltaik im Rhein-Neckar-Kreis voranschreitet.

Grüne Landtagsabgeordnete des Rhein-Neckar-Kreises haben gute Nachrichten: Ausbau von Photovoltaik im Kreis schreitet deutlich voran

„Das sind stolze Zahlen für den Rhein-Neckar-Kreis. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen setzen auf grünen und günstigen Solarstrom. Das zeigt deutlich: Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Maßnahmen der grüngeführten Landesregierung wirken.“ Das teilen die Grünen Landtagsabgeordneten des Rhein-Neckar-Kreises Dr. Andre Baumann (Wahlkreis Schwetzingen), Hermino Katzenstein (Wahlkreis Sinsheim), Norbert Knopf (Wahlkreis Wiesloch) und Fadime Tuncer (Wahlkreis Weinheim) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Anlass für diese sind aktuelle Zahlen aus dem Umweltministerium, die den Stand vom 31. Dezember 2023 wiedergeben. Der Rhein-Neckar-Kreis hat demnach in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 701 Megawatt Strom aus Photovoltaikanlagen installiert. Die Stromerzeugung aus PV-Anlagen auf Gebäuden und Freiflächen stieg in den vergangenen 24 Monaten kontinuierlich an.

Die vier Abgeordneten freuen sich über diese Zahlen: „Wir sehen, dass schon heute viele Bürgerinnen und Bürger, vor allem auch die Unternehmen im Rhein-Neckar-Kreis ihre vorhandenen Dachflächen mit PV-Modulen ausstatten, da sich für sie die Rechnung lohnt. Denn: Sie machen sich unabhängig von schwankenden Energiepreisen und tun gleichzeitig richtig viel für das Klima und unsere Umwelt. Wir sind zuversichtlich, dass die Kurve auch 2024 weiter nach oben zeigt.“

Landesregierung unterstützt mit Beratungsangeboten

Die grüngeführte Landesregierung hat ein umfangreiches Maßnahmenbündel geschnürt mit dem Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energie insgesamt in Baden-Württemberg voranzubringen. Insbesondere mit Blick auf den Solarstrom möchte sie alle Potenziale nutzen.

Ein Beispiel: Rund 88 Prozent des Potenzials der Dächer Baden-Württembergs sind bisher ungenutzt. Im Bereich des Solarstroms gibt es daher die Pflicht zur Installation von Photovoltaikanlagen beim Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden und größeren, offenen Parkplätzen. Seit dem 1. Januar 2023 gilt die PV-Pflicht zudem für Gebäude im Bestand (Wohn- und Nichtwohngebäude), sobald deren Dächer grundlegend saniert werden. Die Photovoltaik-Pflicht soll zusätzlichen Flächenverbrauch vermeiden und dafür sorgen, dass elektrische Energie dort erzeugt wird, wo sie gebraucht wird.

Mit Beratungsangeboten wie dem Energieatlas und den regionalen Energieagenturen unterstützt das Land die Bürger und Unternehmen ganz konkret. So kann mit dem Energieatlas jeder sehen, wie sich seine Dachflächen für das Anbringen von PV-Modulen eignen.

„Uns Grünen ist eine preisgünstige, zuverlässige und umweltfreundliche Energieversorgung wichtig“, so Baumann, Katzenstein, Knopf und Tuncer. „Und es ist einfach genial, was das Handwerk in Baden-Württemberg hier leistet. Wir sehen: Das Handwerk ist unser Partner bei der Energiewende. Wir setzen daher auf einen weiteren Ausbau der Erneuerbaren und der Solarenergie. Im Rahmen der Entlastungsallianz setzen wir uns dafür ein, weitere bürokratische Hürden zu beseitigen, um noch mehr günstigen Strom aus Photovoltaik zu erhalten.“

2023 konnten in ganz Baden-Württemberg insgesamt zusätzlich 1.857 Megawatt Solarstrom aus PV-Anlagen auf Gebäuden und auf Freiflächen installiert werden. 2022 waren es landesweit 817 Megawatt.

Zur Verdeutlichung: Mit 1.800 Megawatt Solarstrom kann Baden-Württemberg ca. 1.800.000.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen. Legt man durchschnittliche 3.000 kW/h Strom Jahresverbrauch für einen Haushalt mit 4 Personen zugrunde, können 600.000 Haushalte mit grünem Strom versorgt oder 106.000 Fahrten mit dem Intercityexpress (ICE) auf der Strecke Hamburg-München angetrieben werden.