Dr. Andre Baumann MdL kommentiert die neuesten Zahlen zum Ausbau der Windenergie im Land
„Die Energiewende nimmt Fahrt auf – und Baden-Württemberg ist vorn mit dabei!“ Mit diesen Worten kommentiert der Landtagsabgeordnete Dr. Andre Baumann die neuesten Zahlen zum Ausbau der Windenergie im Land. „In den vergangenen zwei Monaten hat sich die Zahl der Anträge für neue Windkraftanlagen in Baden-Württemberg sprunghaft vervielfacht. Das ist eine richtig gute Nachricht für Klima, Wirtschaft und Kommunen. Und auch bei uns im Wahlkreis Schwetzingen sollten wir die Chance nutzen und unseren Beitrag leisten“, so Baumann.
Hintergrund der Entwicklung ist eine Übergangsregelung des Bundes, die bis Ende Juni vereinfachte Genehmigungsverfahren in ausgewiesenen Windvorranggebieten ermöglicht hat. „Dass die Projektierer so viele Flächen gesichert und Anträge gestellt haben, zeigt: Baden-Württemberg ist längst ein attraktiver Standort für die Zukunftsbranche Erneuerbare Energien“, so Baumann. „Wir haben die Genehmigungszeiten seit 2021 auf ein Drittel reduziert – das zahlt sich jetzt aus.“ Die Landesregierung habe auch hier eindrucksvoll gezeigt, wie Entbürokratisierung und Beschleunigung gehen.
Insgesamt wurden in den vergangenen Wochen über 1.200 neue Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 8.500 Megawatt in Baden-Württemberg beantragt – mehr als viermal so viel wie die aktuell installierte Leistung im Land. „Damit übertreffen wir schon jetzt die Zielmarke aus dem Koalitionsvertrag von mindestens 1.000 neuen Anlagen bis 2030. Wir schaffen damit die Voraussetzungen, unsere energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Ziele zu erreichen“, erklärt Baumann.
Baumann betont die Bedeutung der Erneuerbaren Energien für die regionale Wertschöpfung
Der Abgeordnete der Grünen, der auch seit 2016 Staatssekretär im zuständigen Ministerium ist, betont die Bedeutung für die regionale Wertschöpfung: „Je mehr Strom wir vor Ort produzieren, desto weniger Geld fließt in fossile Importe und desto mehr Einnahmen fließen in die Kassen unserer Kommunen. Gerade auch hier im Rhein-Neckar-Raum brauchen wir mehr sauberen und preiswerten Strom – am besten aus eigener Kraft.“ Baumann hatte sich bereits in der Vergangenheit für die Planung von Windkraftanlagen im Gewann Entenpfuhl bei Schwetzingen ausgesprochen. Er hatte sich gegenüber dem Verband Region Rhein-Neckar dafür ausgesprochen, das Vorranggebiet für den Kies-Baggersee aufzugeben und hier eine Fläche für den Windkraftausbau auszuweisen. „Dann hätten wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Den Kiessee im Wasserschutzgebiet Entenpfuhl verhindert, den Wald geschützt und gleichzeitig die Energiewende vorangetrieben.“ Baumann weiter: „Wir stehen vor der Aufgabe, unsere Region klimaneutral und unabhängiger von fossilen Importen zu machen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir auch bei uns im Wahlkreis Flächen für Windkraft nutzen – selbstverständlich im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und der Natur.“
Mit Blick auf die Bundespolitik mahnt Baumann: „Die neue Bundesregierung darf diese Dynamik jetzt nicht aus ideologischen Gründen abwürgen, darf nicht Politik gegen Baden-Württemberg machen. Die bisherige Förderung der Windkraft, die Standorte auch im Binnenland unterstützt, muss unbedingt erhalten bleiben. Baden-Württemberg darf bei der Windkraft nicht abgehängt werden.“ Baumann abschließend: „Die Politik der grün-schwarzen Landesregierung wirkt – das zeigen die aktuellen Zahlen eindrucksvoll. Jetzt gilt es, die Dynamik zu nutzen und auch hier vor Ort Verantwortung zu übernehmen. Der Ausbau der Windkraft ist ein Gewinn für uns alle: für das Klima, für unsere Wirtschaft, für die Kommunen und für die Generationen nach uns.“