Dr. Andre Baumann MdL war zu Besuch bei ET Solar Power in Hockenheim
Alles, was man für die Energiewende brauche, bekomme man bei der ET Solar Power GmbH in Hockenheim aus einer Hand, sagte Geschäftsführer und Firmengründer Wolfgang Elischer: Photovoltaik-Anlagen, Energiespeicher, Wärmepumpen und Klimaanlagen. Die Besuchergruppe der Grünen war beeindruckt. Der Landtagsabgeordnete Dr. Andre Baumann, der Hockenheimer Stadtrat Christian Keller und Baumanns Büroleitung Patrick Alberti haben das Unternehmen im Gewerbe- und Industriegebiet Talhaus im Rahmen von Baumanns Wahlkreis-Sommertour besucht. „Ich bin dankbar, dass es dieses wunderbare Unternehmen in meinem Wahlkreis gibt“, sagte Baumann, der auch Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium ist. „Die Politik des Landes Baden-Württemberg richtet sich genau an solche Unternehmen, die innovativ sind, die Energiewende vorantreiben, Arbeitsplätze schaffen und Gewerbesteuern zahlen.“
Gemeinsam mit seinem Sohn Leonard Elischer, der im Vertrieb tätig ist, und Betriebsleiter Alexander Gress berichtete Wolfgang Elischer über die Firmengeschichte und führte die Besuchergruppe durch den Betrieb. „Für ET SolarPower sind rund 50 Mitarbeitende und fest eingebundene Montageteams tätig“, erläuterte Gress. Gegründet wurde ET Solar Power im Jahr 2008. Bereits kurz darauf erfolgte die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach ISO 9001. „Unser Kerngeschäft konzentriert sich auf PV-Aufdach-Anlagen inklusive Planung und Service für Privatpersonen und Unternehmen“, so Gress weiter. „Anfang 2011 starteten wir mit der Entwicklung unseres eigenen Energiespeichers, der 2012 fertiggestellt wurde. Das Programm an Energiespeichern haben wir seitdem stetig ausgebaut.“
Verlässlichkeit und Planbarkeit in Energiepolitik wichtig
Elischer ergänzte, worauf das Unternehmen besonders stolz sei und was auch die Besuchergruppe begeisterte: „Wir sind eine von drei Firmen, die über 1800 Filialen von Aldi Süd mit Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet haben.“ Zudem beliefere ET Solar Power viele Stadtwerke.
Von der Politik wünsche man sich bei ET Solar Power Einigkeit und eine Linie bei der Energiewende, sagte Wolfgang Elischer. „Wir sind in unserer Branche massiv abhängig von der aktuellen Politik, das war schon von Anfang an so“, ergänzte Gress. Politische Querelen, wie beispielswese die um das Heizungsgesetz zu Zeiten der Ampelregierung, verunsicherten vor allem die private Kundschaft stark. „Aber trotzdem sind sie motiviert, etwas zu verändern, weil es ja Investitionen für die Zukunft sind“, so Gress. Auch das Auslaufen der festen Einspeisevergütung 2027 durch die CDU-geführte Bundesregierung beeinflusse das Geschäft: „Jetzt wollen viele sich schnell noch eine PV-Anlage anschaffen, um bis dahin noch zu profitieren.“
Baumann: „Ich kann Ihnen nur zustimmen in Ihrem Wunsch nach Planbarkeit und Verlässlichkeit. Ich bin froh, dass wir in Baden-Württemberg eine stabile und verlässliche Energiepolitik betreiben. Und das würde ich mir auch für die Bundespolitik wünschen. Die Energiepolitik von Katherina Reiche finde ich sehr schwierig; sie verunsichert den gesamten Markt im Bereich der erneuerbaren Energien.“ Wärmepumpen etwa seien hocheffizient und liefen auch in Deutschland sehr gut, ebenso wie PV-Anlagen. Baumann weiter: „Es ist sehr sinnvoll, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu haben, den Energiespeicher im Keller und die Wärmepumpe vor dem Haus. Auf diese Weise unterstützen Bürgerinnen und Bürger nicht nur den Klimaschutz und Deutschlands Energieunabhängigkeit, sie sparen auch noch richtig Geld.“


