Das Journalistenpaar Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel (rechts) hat in der Bücherinsel in Brühl seine Biografie "Cem Özdemir. Brücken bauen" vorgestellt.

Grüne: Lesung der Biografie „Cem Özdemir. Brücken bauen“ in Bücherinsel in Brühl fand großen Anklang

„Wir meinen deutlich einen eklatanten Unterschied beim Format der beiden Anwärter auf das Amt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten zu sehen – zugunsten von Herrn Özdemir.“ Darin sind sich Johanna Henkel-Waidhofer und Peter Henkel einig. Für seine Biografie „Cem Özdemir. Brücken bauen“ hat das renommierte Journalistenpaar den aktuellen grünen Ministerpräsidentenkandidaten über viele Jahre begleitet und diese auf Einladung der Grünen Liste Brühl in der Bücherinsel Brühl vorgestellt. Mit dabei war der Landtagsabgeordnete der Grünen Dr. Andre Baumann, der Özdemir ebenfalls seit vielen Jahren kennt. „Ich hoffe sehr, dass Cem Özdemir Ministerpräsident wird“, sagte er im gut gefüllten Buchladen von Inhaberin Barbara Hennl-Goll. „Denn ich weiß, wie wichtig es ist, jemanden an der Spitze eines Landes zu haben, der es kann, der Erfahrung hat, der ein aufrechter, ehrlicher Kerl ist. Jemand, der eine Regierung auch führt.“

Auch Dr. Andre Baumann MdL hat bei der gut besuchten Veranstaltung der
Grünen Liste Brühl über seine Erfahrungen mit Cem Özdemir berichtet.

Der Sohn türkischer Gastarbeiter sei ein politischer Pragmatiker aus dem progressiv-liberal-konservativen Flügel der Grünen, so Henkel. Für Ideologien und Kulturkämpfe habe Özdemir wenig Interesse, sondern sehe lieber handfeste Ergebnisse grünen Handelns. „Appelle an Gemeinsamkeit und Rufe nach Toleranz und Kompromiss sind ein notwendiges Leitmotiv für seine politische Arbeit“, sagte Henkel. Henkel-Waidhofer ergänzte: „Cem Özdemir ist auch ein überaus höflicher Mensch. Und er geht auf die Menschen zu, nimmt sich immer Zeit.“

Baumann: „Ich habe miterlebt, wie stolz Cem Özdemir damals war, als Bundeslandwirtschaftsminister den Schäferlauf in seiner Heimatstadt Bad Urach in der Schwäbischen Alb zu besuchen. Das hat mich sehr gerührt, da hat man gemerkt: Er ist einer von dort.“ Und er fügte hinzu: „Cem Özdemir war nicht nur Bundesminister, sondern auch Europaabgeordneter. Er ist in Washington, Berlin und Brüssel gleichermaßen zu Hause. Er ist der beste Mann, um Baden-Württemberg zu repräsentieren, um die Interessen unseres wunderbaren Landes nach außen und innen zu vertreten.“

Die Stimmung war gut bei allen Beteiligten der Lesung in der Bücherinsel Brühl.