Bürgermeister Uwe Grempels und Dr. Andre Baumann MdL durften eine Testfahrt auf dem Rhein machen
Gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Grempels und Feuerwehrkommandant Thorsten Lehrenkrauß hat der Landtagsabgeordnete der Grünen Dr. Andre Baumann das neue Mehrzweckboot „Vesta“ der Freiwilligen Feuerwehr Altlußheim bei einer Fahrt auf dem Rhein kennengelernt. Das moderne Einsatzboot erreicht mit seinen beiden 100-PS-Motoren bis zu 60 Kilometer pro Stunde, erfuhren die Politiker. Seiteneinstieg, Echolot und moderne Navigations- und Kommunikationstechnik erleichtern Rettungs- und Hilfeleistungseinsätze auf dem Rhein. „Unsere Feuerwehr ist für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar“, sagte Bürgermeister Uwe Grempels. „Dafür braucht sie nicht nur hervorragend ausgebildete und engagierte Menschen, sondern auch eine zeitgemäße Ausrüstung. Das neue Mehrzweckboot ist deshalb eine wichtige Investition in die Sicherheit unserer Gemeinde und auf dem Rhein.“
Altlußheim erhielt das Boot im Rahmen einer landesweiten Sammelbeschaffung von insgesamt 26 baugleichen Mehrzweckbooten für Feuerwehren an Rhein, Main und Neckar sowie die Landesfeuerwehrschule. Durch die gemeinsame Beschaffung konnten erhebliche Kostenvorteile erzielt werden; das Land förderte die Anschaffungskosten mit 50 Prozent. Altlußheim hatte sich bereits 2021 für die Sammelbeschaffung interessiert und anschließend die Teilnahme beschlossen. Kommandant Thorsten Lehrenkrauß erklärte: „Die landesweite Sammelbeschaffung war für uns eine sehr gute Lösung. Viele Feuerwehren erhalten baugleiche, moderne Boote, gleichzeitig werden Aufwand und Kosten reduziert. Und die einheitliche Technik ist auch bei gemeinsamen Einsätzen und Übungen ein Vorteil.“
Baumann hob besonders die Zusammenarbeit der Wehren entlang des Rheins hervor: „Wenn auf dem Rhein ein Mensch in Not gerät, zählen Minuten und keine Gemeinde- oder Landesgrenzen. Die Feuerwehren von Altlußheim, Ketsch, Brühl und weiteren Rheinanliegern arbeiten eng zusammen – ebenso mit den Einsatzkräften auf der rheinland-pfälzischen Seite. Diese Zusammenarbeit und vor allem die gemeinsamen Übungen sind enorm wichtig. Mein großer Dank gilt allen Feuerwehrleuten, die sich dafür ehrenamtlich engagieren.“ Dokumentierte Rheinalarme zeigen, dass dabei regelmäßig mehrere Feuerwehren, Boote und Drohneneinheiten gemeinsam eingesetzt werden.

Bei der Fahrt wurde zugleich das aktuelle Niedrigwasser sichtbar. Der Pegel Speyer lag bei 168 Zentimetern und die Einfahrt ins Reffenthal war nur langsam möglich. Das Niedrigwasser-Informationszentrum des Landes Baden-Württemberg spricht derzeit von extremem Niedrigwasser in weiten Teilen Baden-Württembergs und sieht noch keine nachhaltige Entspannung.